Fender Twinamp
Auch ich will in Form bleiben und trainiere daher regelmäßig mit meinem Fender Twin (36 Kg). Die Twin-Amps spiele ich nun schon seit über fünf Jahren und bin immer noch sehr zufrieden damit. Besonders der Einschleifweg ist sehr flexibel. Ich habe insgesamt drei Stück davon und verteile sie auf diverse Proberäume in Dortmund. Reine Effektgeräte benutze ich eher selten. Da der Crunch-Kanal des Fender Twin Amps nicht wirklich überzeugt, benutze ich gern verschiedene Overdrive Pedale. Mit diesen Pedalen kann ich sehr unterschiedliche Sounds erzeugen und das verschafft Abwechselung. Inzwischen habe ich mir davon schon eine kleine Sammlung zugelegt, die ich hier kurz vorstellen möchte.
Yerasov GTA15
Ja die Beschwerden wurden immer eindringlicher - ich spiele einfach immer zu laut. Daher habe ich mir nun einen 15 Watt Class A-Amp von Yerasov (Fame) GTA-15 gekauft. Es ist ein Nachbau des Fender Projunior, er hat aber Keramik-Röhrensockel und einen stärkeren Ausgangsübertrager als das Original. Der hat nur einen Lautstärke- und einen Tonregler. Kein Einschleifweg, kein Hall und keine Kanalumschaltung. Sehr puristisch. Wenn man einen etwas räumlicheren Sound erreichten will, empfiellt der Hersteller eine Flasche Wodka dabei zu trinken ...
Blackstar
Einen sehr schönen Marshall-Sound bekomme ich mit dem HT-Dual vom neuen englischen Hersteller Blackstar. Hergestellt wird es in Korea. Das Gerät hat zwei (Gain/Master) getrennt regelbare Kanäle und ist damit sehr vielseitig. Es arbeitet mit einer 12AX7 Röhre und kann nur mit einem Netzteil betrieben werden.
Guvnor
Nicht ganz so schön geht das mit dem Guv'nor von Marshall, der tendenziell in die gleiche Richtung geht, aber im Vergleich doch etwas kratzig und dünn klingt..
Damage-Control
Wenn es etwas brutaler sein soll, greife ich zum Womanizer von der Firma Damage Controll. Warum der so heißt habe ich noch nicht verstanden, denn auch nach vielen Stunden des Gebrauchs habe ich mich bisher noch nicht in einen Transvestiten verwandelt. Auch dieses Gerät ist zweikanalig ausgelegt, hat eine sehr flexible Klangregelung und es ist ein gut funktionierender Compressor integriert. Hier gibt es sogar zwei 12AX7 Röhren. Leider mußte ich schon nach kurzer Zeit beide Fußschalter gegen stabile ersetzen.
Dual-Drive
Auch das Dudel-Drive von Dirk Baldringer aus Leverkusen ist ein interessanter Preamp. Er kommt ganz ohne Röhren aus, der Erfinder nennt es 'analoges Tube-Modeling' oder so ähnlich. Vom Preis her ist es das teuerste Gerät, aber der Hersteller ist sehr bemüht seine Kunden zufrieden zu stellen und nimmt kostenlos Modifikationen nach Wunsch vor. Der Dual-Drive hat für jeden seiner zwei Kanäle sogar eine eigene Dreiband-Klangregelung. Er ist sehr unkompliziert bei extremen Lautstärken.
Fulltone-Fulldrive
Dieses Pedal habe ich sehr lange gespielt und hin und wieder schließe ich es auch heute noch an. Das Fulldrive von Mike Fuller aus Californien. Es ist ein verbesserter Tubescreamer und klingt herrlich altmodisch rockig.
Okko Diablo
Ja, dieser Okko hier hat es mir sehr angetan. Herrliche Vintage-Sounds   la Tom Petty, genau so wie sie heute keiner mehr hören will - ich liebe es. Die Klangregelung ist sehr ausgefeilt, es gibt im Inneren zus„tlich zwei Trimmpotis für Bässe und Höhen. Aber egal was man auch einstellt, es klingt immer sehr gut.
Fulltone-OCD
Etwas spartanisch ausgestattet ist das OCD von Fulltone. Dieses Pedal hat weniger Gain als alle anderen. Mit nur einem Tone-Regler kann man natürlich den Klang nur sehr grob beeinflussen. Aber der Grundsound stimmt einfach, es hat von allen Pedalen die beste Dynamik.
Zendrive
Meine neueste Errungenschaft im Januar 2009 ist dieses Zendrive. Es war sofort lieferbar und etwa zwei Wochen nach der Bestellung traf es bei mir ein. Incl. Versand, Zoll und Steuern hat es 215 Euro gekostet. Es simuliert den Sound eines Dumble-Vertärkers, produziert dabei einen sehr warmen und weichen Sound, ist also etwas für die sanfteren Töne. Es hat noch etwas weniger Gain als das OCD, aber der Grundsound mit der Strat stimmt einfach. Das Pedal ist sehr 'musikalisch'.
Boss DD5 Digital Delay

Bei ruhigeren, getragenen Songs wie zum Beispiel Balladen verwende ich gern ein kurz es Delay im parallelen Einschleifweg des Lead-Kanals. Es ist ein BOSS DD-5 und fest hinten im Amp verschraubt. Das war's auch schon mit den Effekten, denn: Weniger ist mehr - und Stepptanz ist out!

Für die Abnahme meiner Amps bei größeren Veranstaltungen und im Studio verwende ich am liebsten das gute alte Shure SM 57.

13.06.2005, ganz aktuell: Habe ein neuartiges Effektpedal entdeckt, es klingt absolut irre! Das werde ich nun wohl dauerhaft in mein Setup integrieren. Es heisst Wah-Wah und ist von Jim Dunlop.

Seit vielen Jahren schon spiele ich ausschließlich Fender Stratocaster mit 10er Saiten  (GHS-Boomers) in Normal-Stimmung.
Fender Highway 1 Stratocaster Das Foto zeigt meine Fender Stratocaster 'Highway One'. Die Farbe ist Daphne Blue - Geschmackssache - mir gefällt sie. Positiv überrascht hat mit der neue Greasebucket Ton-Regler. Endlich gibt es von Fender wieder preiswerte Gitarren mit Jumbo-Bünden. Meine Lieblingsgitarre ist allerdings eine American Classic aus dem Custom-Shop. Sie ist 1995 gebaut worden und hat eine ganz besondere Lackierung, genannt Black Holoflake.